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Person in gelbem, geblümtem Kimono und grünem Stirnband bereitet in der Küche des Jen Ramen in Jena eine Schüssel mit Ramen zu

JEN - Japanische Ramen-Küche

Eine kulinarische Japanreise

Nachmittags um drei im Jen Ramen: Der Mittagsansturm ist vorbei und Restaurant-Inhaberin Masami Rudolph hat Zeit für ein Gespräch. In der Küche brodelt die Suppe für den nächsten Tag, der japanische Küchenchef und seine Mitarbeiter wienern die Arbeitsflächen und bereiten die Zutaten für den Abend vor. Sich in Jena eine eigene Heimat zu schaffen, das war die Idee der Japanerin Masami Rudolph, als sie 2016 ihr Restaurant Jen Ramen direkt am Markt eröffnete. Viele Jahre hatte sie in Hannover und Ulm als HNO-Ärztin gearbeitet. Als sie mit ihrer Familie nach Jena kam, wollte sie etwas Neues beginnen. Mittlerweile ist in dem kleinen Restaurant mit offener Küche mittags kaum ein Platz zu finden. Die exzellente Qualität der Ramensuppen hat sich herumgesprochen.

Aber was ist eigentlich Ramen?

„Ra“ bedeutet gepresster Teig, „Men“ steht für Nudeln,

erklärt die sympathische Inhaberin. Die nahrhafte Nudelsuppe stammt ursprünglich aus China. Im 19. Jahrhundert fanden auch die Japaner Gefallen an Ramen und entwickelten sie weiter. Heute gibt es eine Fülle verschiedener Varianten, die sich selbst innerhalb Japans regional stark unterscheiden. „Das ist gerade das Charmante an der Suppe – ihre Vielfalt! Von einer Schale Suppe wird man satt, sie liefert Energie und Vitamine.“

Um die Vorlieben der Jenaer herauszufinden, musste Masami Rudolph zunächst experimentieren. Sushi wollte sie nicht anbieten, auch wenn dies die ersten Gäste abschreckte. Eine kräftige Brühe aus Schweinefleisch? Fehlanzeige! Auch wenn die Thüringer sonst gern deftig essen…. Heute bildet eine Brühe aus Hühner- und Schweineknochen sowie viel Gemüse die Basis für ihre köstlichen Ramen. Aber auch vegane Varianten kommen auf den Tisch. Gemüse kauft die Chefin auf dem Markt vor der Tür, Fleisch und Eier kommen aus Bucha. Die Nudeln stellt sie frisch mit einer aus Japan importierten Nudelmaschine her. Hauptzutat: Dinkelmehl. Regionale Produkte und japanische Kochkultur in Jena vereint – eine köstliche Symbiose!

Zwei Schalen japanischer Ramen mit Brühe, Schweinefleisch, Mais, Algen und Chilifäden, daneben ein Korb mit Edamame, ein Teller mit gegrilltem Fleisch und eine kleine Schale mit Tomaten, Mais und Algen auf Holztisch im Jen Ramen in Jena.
Hände, die frische Ramen-Nudeln formen
Mehrere kleine Portionen frischer Ramen-Nudeln liegen auf einem mit Tuch ausgelegten Tablett, daneben hält eine Person eine Portion Nudeln neben einer Nudelmaschine und einer digitalen Waage.
Nahaufnahme einer Schüssel japanischer Ramen mit dünnen Nudeln, Mungobohnensprossen, gehacktem Fleisch, grünen Algen und roten Chilifäden in einer Brühe
Koch in schwarzer Kochkleidung und schwarzer Mütze hebt mit Essstäbchen Ramen-Nudeln aus einer Schüssel in einer japanischen Ramen-Küche in Jena

Location JEN - Japanische Ramen-Küche